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Ein Fußballcamp für Marlon

Für viele Jungs ein Traum – für den siebenjährigen Marlon zugleich eine psychosoziale Maßnahme: über die Verbesserung seiner fußballerischen Fähigkeiten gleichsam sein Selbstbewusstsein zu stärken!

Für Täglich altersgerechtes Training zur Erlernung und Verbesserung der grundlegenden Fussballtechniken und Spaß bei kleinen Spielen – all dies erlebte Marlon während seiner Teilnahme am „Ferien-Paket“ von Dynamo Dresden vom 17. bis 21. Juli 2017 in Dresden. Gemeinsam mit anderen fußballbegeisterten Kids konnte der schüchterne Junge seine kommunikativen Fähigkeiten ausbauen. Seine soziale Kompetenz wurde gefördert und Marlon erlebte wunderbare fünf Tage mit Gleichaltrigen, in denen er über sich hinaus wachsen konnte. Diese Erfahrungen nimmt er mit in den Alltag, den er jetzt ein Stück selbstsicherer bestreiten kann.

                    

Schnelle Hilfe für die herzkranke Victoria

Die zehnjährige Victoria aus Panitzsch bei Leipzig kann wegen einer Herzerkrankung nur in Begleitung zur Schule gehen. Die Mittel für diese wurden aber gestrichen. Ein Härtefall für den DRK Kinderhilfsfonds Sachsen!

Familie Reichardt war verzweifelt. Ihre Pflegetochter Victoria konnte seit dem Schuljahresbeginn 2016 die Schule (für Körperbehinderte Kinder in Leipzig-Lößnig) nicht mehr besuchen. Ein Gen-Defekt kann bei ihr jederzeit zu Kammerflimmern, Bewusstlosigkeit bis hin zu Herzinfarkt führen. Auslöser können körperliche Belastung, aber auch emotionale Reaktionen, wie Wut, Angst, Überraschung sein – bereits ein unerwartetes lautes Geräusch kann dazu führen. Sie muss also ständig überwacht werden und eine reanimationskundige Betreuungsperson zugegen sein.

Die jahrelange abwechselnde Kostenübernahme für den besonders überwachten Krankentransport und die tägliche Schulbegleitung durch die Krankenkasse DAK und den Landkreis Nordsachsen wurde aufgekündigt. Beide gingen in einen zähen Rechtsstreit, zum Leidwesen der kleinen Victoria. Auch das zuständige Jugendamt sah sich nicht in der Lage zu helfen. Victoria belastete die Situation sehr, weil sie sehr gern zur Schule geht und Angst hat den Anschluss zu verpassen. Sie weinte viel und hatte Schlafstörungen.

DRK-Kinderhilfsfonds – Hilfe nach dem Maß der Not, schnell und unkompliziert

Aufgeschreckt durch einen Beitrag der MDR-Sendung "Mach dich ran", wendete sich die DRK-Kreisgeschäftsführerin Torgau-Oschatz, Anne Lissner, an den DRK Landesverband Sachsen. Frau Lissner nahm ebenso Kontakt zu den Eltern auf. Gemeinsam wurde zügig ein Antrag für den Kinderhilfsfonds auf den Weg gebracht. Es wurden Fondsmittel freigegeben, um für zwei Monate die Betreuung während der Schultage zu gewährleisten. Gleichsam wurde im schnellen Austausch mit dem DRK Kreisverband Muldental ein Rettungssanitäter aus dem Fahrdienst für die Aufgabe abgestellt. Schnelle und unkomplizierte Hilfe für Victoria. Große Dankbarkeit vonseiten der Eltern.

Ab 1. März 2017 konnte Victoria endlich wieder in die Schule gehen. Die Vorfreude war riesig, und sie konnte es kaum erwarten. Dank des Kinderhilfsfonds war eine schnelle Hilfe möglich und Victoria musste nicht noch länger auf ihre geliebte Schule verzichten!

               

JRK Freiberg – lässt niemanden zurück!

Im Herzen des DRK - das Generalsekretariat in Berlin
Aufregend: die Filmstadt Babelsberg

Das Jugendrotkreuz des DRK Freiberg unternimmt viel, um den Kindern und Jugendlichen neben den klassischen Rotkreuz-Themen auch vielfältiges Wissen und gesellschaftliche Bildung zu vermitteln. Bildungsreisen gehören dazu. Ohne einen Eigenbeitrag sind diese Reisen für das JRK bzw. DRK nicht finanzierbar. Leider sind nicht alle Eltern in der Lage diesen Beitrag aufzubringen.

Das JRK ist jedoch eine eingeschworene Gemeinschaft – und das Zurücklassen einiger Juniorhelfer war keine Alternative! Der Kreisverband erbat und fand für acht sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche erneut eine Förderung aus den Mitteln des Kinderhilfsfonds. Die Tagesreise im Sommer 2016 ging auf einen Abstecher in das Zentrum des Deutschen Roten Kreuzes, in das DRK-Generalsekretariat in Berlin, und schließlich noch in die aufregende Filmstadt Babelsberg.

   

Ein E-Bike für Jasons Pflegemutter

Gerüstet für zukünftige Ausflüge!

Der DRK KV Weißwasser beantragte im Juni 2016 die Förderung eines E-Bikes für die Pflegemutter des schwerstbehinderten Jason. Der Antrag wurde genehmigt und der Pflegemutter ist jetzt wieder möglich, mit Jason Ausflüge in die Natur per Rad und einen speziellen Radanhänger zu unternehmen.

Aufgrund des Alters und Gewichts von Jason war ein normales Rad nicht mehr hinreichend, da die Pflegemutter nicht über die körperliche Kraft und Ausdauer verfügt, um Jason weiterhin nur rein aus Muskelkraft befördern zu können. Die Ausflüge sind jedoch im Rahmen der aus medizin-therapeutischer Sicht sehr begrenzten Möglichkeiten der individuellen Förderung sehr hilfreich und stark empfohlen. Sämtlich vorrangige Kostenträger hatten die Unterstützung verwehrt, da sich diese lediglich für Heil- und Hilfsmittel zuständig sahen.

          

Besondere Förderung für Kinder drogen-/alkoholkonsumierender Mütter

Der DRK Kreisverband Muldental verstärkte im Juni 2016 seine Bemühungen zur Förderung von Kindern und Säuglingen drogen-/alkoholkonsumierender Mütter. Insgesamt wir damit auf die sich verändernden Bedingungen zeitnah reagiert, um den hohen Bedarf an besonderer Förderung zu bedienen. Da dieser Ansatz weit über das Regelangebot der Jugendhilfe hinausgeht, war es über öffentliche Förderung nicht finanzierbar.

Neben spielpädagogischen Materialien für beispielsweise die Förderung der Motorik und Verbesserung der Koordinationsfähigkeit, wurden auch Kreativmaterialien beschafft. Als zweiter wichtiger nachhaltiger Part konnten zahlreiche Fachkräfte aus dem Bereich der Kinder- und Jugendhilfe des DRK speziell auf die Bedürfnisse der Klientengruppe geschult werden. 

          

Ein Hobby stärkt das Selbstbewusstsein der 11-jährigen Janice

Janice mit Kamera
Bevorzugt Naturmotive

Der 11jährigen Janice wurde Frühjahr 2016 die Teilnahme an einem Fotokurs ermöglicht. Das Mädchen litt aufgrund immer wieder auftretender massiver gesundheitlicher Beschwerden unter einem schwach ausgeprägten Selbstbe-wusstsein. Durch die Krankheit waren auch das Vermögen der Aufnahme und Pflege sozialer Kontakte gestört bzw. nur stark eingeschränkt möglich.

Im Rahmen des neu entdeckten Hobbys „Fotografie“ wurde es Janice nun möglich, langsam wieder Kontakt zu und Anerkennung von Gleichaltrigen zu finden. Die alleinerziehende Mutter des Mädchens konnte keine entsprechende Förderung ermöglichen. 

   

Familientag 2015 – bei den Riesenechen

Projektlaufzeit: 14.08.2015

DRK Landesverband Sachsen und der Saurierpark in Kleinwelka sorgten dafür, dass Familien auch dieses Jahr wieder einmal ihre Alltagssorgen vergessen konnten.

Am 14.8. folgten, trotz hochsommerlicher 38 Grad, rund 100 Personen der Einladung des DRK Sachsen in den steingewordenen Traum kleiner und großer Saurierfans. Neben dem Eintritt erhielten die Familien auch kostenlose Verpflegung im Park. Das DRK konnte zwar – aufgrund der derzeitigen Ressourcenbindung – sich, nicht wie ursprünglich geplant, in seiner Vielfalt präsentieren. Dennoch war das DRK mit seinem mobilen Beraterteam vor Ort und hatte neben dem Altersanzug „GERT“ auch eine Bobby-Car-Strecke dabei. Eine durch die WfbM Meißen gebaute transportable Rampe, war dabei nicht nur für die ganz Kleinen ein riesen Spaß. Nach einem erfolgreich absolvierten Orientierungslauf warteten bunte „Saurierzähne“ und DRK-Souvenirs als Andenken an den schönen Tag.

Seit zwei Jahren veranstaltet das DRK Sachsen nun bereits den Familien-(Erlebnistag). Nachdem die Tage 2013 und 2014 nur auf die Hochwassernachsorge ausgerichtet waren, wurde der Familientag nun auch für bedürftige Familien geöffnet. Hier kamen neben Mitteln des Hochwasser-Spendentopf dementsprechend auch Mittel des DRK Kinderhilfsfonds Sachsen zum Einsatz.

Wir danken unserem Partnern, dem Saurierpark samt ansässigem Caterer (Familie Krusch) für die freundliche und unkomplizierte Planung und Umsetzung des Familientages!

Teilnahme am JRK-Sommerlager

Projektlaufzeit: 11.07. bis 24.07.2015

Über den DRK Kreisverband Löbau wurde der Antrag zur Förderung der Teilnahme am JRK Sommerlager für Felicitas W. aus dem Spendentopf des Kinderhilfsfonds bewilligt. Die alleinerziehende Mutter von zwei Kindern konnte ihren Beitrag nicht aufbringen, der Vater gab trotz Unterstützung durch Arbeitslosengeld II seine Hälfte dazu. Der Kinderhilfsfonds sprang für den fehlenden Betrag ein und Felicitas wurde das 2wöchige Ferienlager im Wald- und Erlebnisbad Neusalza-Spremberg ermöglicht. Das Mädchen konnte somit eine  unbeschwerte Auszeit vom Alltag genießen und sich wie die anderen Kinder auch im Sommerlager vom Schulstress erholen.    

Projektnachmittag beim JRK-Kreiswettbewerb

Projektlaufzeit: 30.05.2015

Der JRK-Kreiswettbewerb war in 2015 in ein Erlebniswochenende eingebettet. Dazu hatte der Kreisverband das komplette Pi-Haus, ein Treffpunkt für Kinder und Jugendliche in Freiberg, angemietet. Dort übernachteten die teilnehmenden Kids auch von Samstag zu Sonntag.

Am Samstagvormittag fand der traditionelle Kreiswettbewerb statt. 16 Mannschaften aus nah und fern wetteiferten um den Sieg beim jährlichen Höhepunkt.

Am Nachmittag fand das interkulturelle Zusammentreffen von Jugendrotkreuzlern, Schulsanitätern, Schülern mit Lernbehinderung und Asylbewerberkindern unter dem Motto „Ich bin ich und Du bist Du“ statt. Es ging um Begegnung und gemeinsame Aktivitäten. In den einzelnen Gruppen sollte vorab über das Thema Integration von Anders Denkenden, Anders Aussehenden oder Anders Sprechenden diskutiert sowie eine kindgerechte Auseinandersetzung mit dem DRK-Positionspapier über dieses Thema angeregt werden.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen und der Siegerehrung folgte dann der Workshopteil, zu dem wir Kinder aus dem Asylbewerberheim in Freiberg sowie der Förderschule „Käthe Kollwitz“ in Freiberg eingeladen hatten. Gemeinsam mit den JRK-lern und Schulsanitätern bemalten sie große Stoffbanner, welche dann gegen Abend aus den Fenstern gelassen wurden. Weitere Workshops wie Terra Minerali, Stylingberatung oder das Mixen von alkoholfreien Cocktails fanden statt. Jeder konnte frei wählen welcher Workshop ihm gefiel. Alle hatten sichtlich Spaß und waren mit Begeisterung bei der Sache. Die kommunikative Fähigkeit miteinander und die soziale Kompetenz im Umgang untereinander wurde verstärkt. Der Antrag wurde vom KV Freiberg eingereicht und der Kinderhilfsfonds hat den Projektnachmittag finanziell unterstützt.

 

Sport frei bei den Judokas in Teplice

Projektlaufzeit: 19.7. bis 26.07.2014

Dank der Unterstützung durch den DRK Kinderhilfsfonds Sachsen konnte der RANDORI-leipzig.West e.V. sein seit langem geplantes Trainingslager vom 19.-26.07.2014 durchführen. Mithilfe von zwei 9-Sitzer Bussen konnten alle kleinen und großen Judikas wohlbehalten ins Trainingslager gebracht werden. Außerdem ermöglichten die angemieteten Busse, dass den Kindern vor Ort auch das geplante Programm geboten werden konnte. So konnte der geplante Badeausflug, der Ausflug zur Burg in Teplice und zu den Spielplätzen, vorallem aber auch die Getränkeversorgung während der Ausflüge gewährleistet werden. 

Während des Trainingslagers wurden 95 Sechserpack 1,5 Liter-Flaschen Wasser ausgetrunken! Ganz klar warum: Neben vielerei Freizeitaktivitäten standen vorallem das Training der Judokas auf dem Programm. Neben ausführlicher Technikvermittlung  mussten sich die Kinder auch bei den Gürteklprüfugen beweisen. Mit Erfolg: während des Trainingslagers wurden 50 Gürtelprüfungen erfolgreich bestanden!

Bilder vom Traingslager finden Sie hier.

"Auf den Spuren Henry Dunants" - eine JRK-Bildungsreise

Projektlaufzeit: 29.05.2014 bis 01.06.2014

Vom 29.05.-01.06.2014 reisten insgesamt 43 Jugendrotkreuzler sowie Gruppenleiter nach Italien, um sich auf die Spuren Henry Dunants zu begeben. Nach 14-stündiger Anreise kam die Gruppe gut in Moniga del Garda an, ihrem Domizil für die nächsten drei Tage. Gleich am ersten Abend nutzten die Kinder den Gardasee für ein erstes Baden. Bei 26 Grad und Sonnenschein genau das Richtige nach der langen Busfahrt.

Am nächsten Tag ging es nach einem ausgiebigen Frühstück ausgeruht in Richtung Castiglione delle Stiviere. Um 10 Uhr hatte der Kreisverband für die Gruppe eine deutschsprachige Führung im internationalen Museum des Roten Kreuzes gebucht. Alle lauschten mit Begeisterung den Ausführungen zur Geschichte des Roten Kreuzes und einige Kinder konnten schon sehr gut auf die Fragen der Museumsmitarbeiterin Mara Tonini antworten. Die Rückfahrt zur direkt am Gardasee gelegenen Campinganlage erfolgte über St. Martino.

Die Kinder und Gruppenleiter nutzten den Nachmittag zur freien Verfügung und kühlten sich im Pool oder Gardasee ab. Der Samstag war der Kunststadt Verona vorbehalten. Die Gruppe begab sich individuell auf Entdeckungstour und kam mit vielerlei Eindrücken im Gepäck zurück. Ob der Balkon von Romeo und Guiletta oder die Arena - die Fotoapparate klickten unaufhörlich. Auch an diesem Abend sprangen die pflastermüden Kinder und Jugendlichen in den Pool oder den Gardasee, bevor es mit Pizza ein typisch italienisches Abendbrot gab.

Leider verging die Zeit in Italien viel zu schnell und der Abreisetag Sonntag war gekommen. Nach endlich langen Staus erreichte die Gruppe müde, aber glücklich am Montagmorgen 1.00 Uhr Freiberg.

Eindrücke von der Italienreise finden Sie hier.

Projekt tiergestützte Pädagogik „Ohne Biss“ in Leipzig

Projektlaufzeit: 01.01.2014 bis 31.12.2014

Seit Januar 2014 kommt zweimal monatlich der Besuchshundedienst „Ohne Biss“ mit der Hündin Tala in die Tagesgruppe des DRK Akademischer KV Leipzig e.V. In Kleingruppen erfahren die 8 Kinder Achtsamkeit im Umgang mit anderen Lebewesen. Die Jungen und Mädchen haben in den ersten Begegnungen mit Tala gelernt, dass auch in der Tierwelt Regeln wichtig sind und sich die Hunde daran halten. Die wichtigste Regel dabei war der ruhige Umgang mit dem Tier, leises Sprechen und das Vermeiden von plötzlichen, hektischen Bewegungen. Die Kinder lernen, die Signale eines Tieres und seines Körpers zu deuten, mit entsprechenden Gesten sowie Handzeichen darauf zu reagieren und so mit Tala zu „sprechen“. Alle Kinder, auch diese mit Beziehungsängsten, konnten von dem ersten Kontakt an Vertrauen zu dem Hund und dem Trainer aufbauen und sich auf die Arbeit/das Spiel mit dem Hund einlassen. Zu beobachten war, dass besonders die Jungen und Mädchen mit ADHS-Syndrom einen ausgeglichenen und entspannten Nachmittag verleben. Der nächste Besuch von Tala und ihrem Herrchen wird bereits mit Spannung und Neugier von den Kindern der Tagesgruppe des DRK Akademischer KV Leipzig e.V. erwartet.

 

Bilder vom bisherigen Besuch der Hündin finden Sie hier.

Endlich neue Möbel für Clarissa und Alexander

Projektlaufzeit: 01.02.2013 bis 31.01.2014

Die Kinderbetten VORHER
Clarissa´s & Alexander`s Bett heute

Eine Familie aus Großschirma befand sich in einer akuten Notsituation. Clarissa, 4 Jahre alt, sowie ihr großer Bruder Alexander, 8 Jahre alt, lebten seit einiger Zeit bei ihrem Vater, der trotz großem persönlichen Engagement kein Geld für kindgerechte Möbel und Ausstattung des Kinderzimmers besaß. Die Leiterin der DRK-Kindertagesstätte "Regenbogenland" Großschirma, Frau Gabriele Skwirblies, erfuhr von dieser Familiensituation, da die kleine Clarissa ihre Einrichtung besucht. Gemeinsam mit dem DRK Kreisverband Freiberg suchte Frau Skwirblies nach eine Lösung dieser schwierigen Situation und fand Unterstützung durch den DRK Kinderhilfsfonds Sachsen. Noch vor dem Jahreswechsel erhielt die Familie den Bewilligungsbescheid für die Anschaffung des dringend benötigten Grundmobiliars und schöpfte so neue Hoffnung für das Jahr 2014. Am 30. Januar war es dann soweit. Die neuen Möbel und Betttextilien wurden angeliefert und Clarissa und Alexander konnten endlich ein kindgerechtes Kinderzimmer beziehe, dass Geborgenheit und Wärme austrahlt.

 

 

Wintererholung für Jamie & seine Familie im Zittauer Gebirge

Projektlaufzeit: 27.12.2013 bis 3.01.2014

Jamie beim Lampion-basteln
Jamie´s Eltern beim Salsa-Kurs

Am 27.12.2013 reisten bereits zum wiederholten Male Familien aus ganz Sachsen, sogar erstmals aus Sachsen-Anhalt, in das Familienhotel „Haus am Jonsberg" im Zittauer Gebirge an. Darunter auch Jamie mit seinen drei Geschwistern und Eltern. Eine Förderung durch den Kinderhilfsfonds Sachsen ermöglichte der sechsköpfigen Familie einen ganz besonderen Jahreswechsel in der Oberlausitz zu erleben. Die acht Urlaubstage boten jede Menge Erlebnisse, aber auch Ruhe und Erholung für Jamie und seine Familie. Endlich konnte die Familie Abstand zum Alltag gewinnen, Kraft tanken und ausgiebig Zeit miteinander verbringen - alles Dinge, die im Familienalltag sonst oft zu kurz kommen. Denn der achtjährige Jamie hat eine geistige Behinderung. Seine 3 Geschwister müssen jeden Tag aufs Neue zurückstecken und Rücksicht auf den Bruder nehmen.

Während der acht Urlaubtage im "Haus am Jonsberg" nahm die Familie an einem Salsa-Kurs teil, trat eine besinnliche Winterwanderung nach Oybin an und war  auch bei Bastelnachmittagen im Hotel dabei. Die Silvesterveranstaltung mit Kinderdisko und Feuerwerk war das große Highlight des Urlaubs, der leider am 3.01.2014 schon wieder zuende war.

Lesen Sie hier Jamie´s Eintrag ins Gästebuch des "Haus am Jonsberg"

 

 

Sommerferienaktion in der Schweiz für sozial benachteiligte Kinder

Projektlaufzeit: 12.07. bis 11.08.2013

Busfahrt in die Schweiz - Vorfreude
Brain mit Gastfamilie Remund

Zum nunmehr 19. Mal organisierte der DRK Kreisverband Leipzig-Land in Zusammenarbeit mit dem Verein "Schweizer Gasteltern" die Ferienfahrt für Kinder aus sozial benachteiligten Familien. Insgesamt 25 Kinder aus dem Leipziger Umland verbrachten vom 12.07. bis zum 11.08. Ihre Sommerferien bei Gasteltern. Für 7 der Kinder übernahm der Kinderhilfsfonds Sachsen den notwendigen finanziellen Eigenanteil der Eltern an der Reise. Für die Kinder und Jugendlichen war die Teilnahme an der Freizeit ein wichtiger Höhepunkt im Jahresablauf, da sie Abstand zum manchmal schwierigen Alltag gewinnen und neue Erfahrungen sammeln konnten. Unbeschwertheit, Erholung und Spaß in der Gemeinschaft standen im Mittelpunkt. Es eröffneten sich neue Erprobungsräume und Möglichkeiten zur Entwicklung verschiedenster Kompetenzten, was im Alltag so nicht möglich gewesen wäre.

Lesen Sie hier den Erlebnisbericht von Maggy Alpert

Hier können Sie lesen, was die Presse zur Sommerferienaktion 2013 schrieb.

 

 

„Wir für uns“ ein erlebnispädagogisches Projekt des Kinderheims Dorfhain

Projektlaufzeit: 01.02.2012 - 06.07.2013

Segeln auf der Talsperre Malter
Teamspirit zum Abschluss

Wiederholt negative Lebenserfahrungen, z.B. häufige Bindungsabbrüche, prägten das bisherige Leben der Kinder und Jugendlichen vor ihrem Aufenthalt im Kinderheim in Dorfhain. Die Folgen sind Mängel in den sozialen Kompetenzen sowie eines altersentsprechenden Selbstwertgefühls. Der Kinderhilfsfonds Sachsen ermöglichte das Projekt, damit die Kinder und Jugendlichen genau diese fehlenden Kompetenzen (Teamfähigkeit, Empathie, Konflikt- und Kritikfähigkeit) erwerben, ausbauen und festigen sowie ein positives Selbstwertgefühl entwickeln konnten. Anderthalb Jahre waren angereichert mit vielfältigen gemeinschaftlichen interessanten Erlebnissen, aufregenden Abenteuern und kreativen Aktivitäten. Ein Erlebnispädagoge sorgte dafür, dass die Ideen nicht ausgingen und das Erlebte einen großen pädagogischen Mehrwert mit sich brachte.

Auszug aus der Aktivitätenliste:

  • Bau eines Backofens aus Lehm/Steinen und gemeinsames Pizzabacken
  • Dreitägige 50 km Wanderung von Holzau nach Dorfhain (ausführlich hier)
  • Floßbau und Segeln auf der Talsperre Malter (ausführlich hier)
  • Orientierungswanderung, Klettern (Picknick auf Bäumen)
  • Stadtrundfahrt mit der Kinderstraßenbahn “Lottchen“ in Dresden
  • Winterwanderung mit Teamaufgaben zur Talsperre Klingenberg
  • Sinneswahrnehmung schärfen bei eingeschränkter Sinnestätigkeit in der Natur (z.B Fortbewegung mit verbundene Augen)
  • Dreitägiger Abschluss an der Talsperre Malter mit Teamspielen, Mutproben und Geschicklichkeitsspielen

Ausführliche Dokumentation auf den Seiten des DRK Kinderheims Dorfhain.

 

 

Schuljahresabschlussfahrt für Patrick

Projektzeitraum: 17.-21.06.13 

Für 5 Tage im Juni sollte die Abschlussfahrt der Oberstufe an der Schule für geistig Behinderte „Schule im Park“ Freital nach Karlshagen an die Ostsee gehen. Patrick wohnt aufgrund der familiären Situation in einer Einrichtung der Hilfen zur Erziehung. Eine finanzielle Unterstützung für die Fahrt durch seine Eltern erfolgte nicht.

Für die Teilnahme an der Abschlussfahrt waren 250€ zu zahlen. Das Jugendamt bezuschusst Klassenfahrten mit einem Betrag bis 150€. Das Geld reichte nicht! Patrick hätte als Einziger seiner Klasse nicht mitfahren können und das obwohl er erst ein Jahr diese Schule besucht. Dank der Kostenübernahme durch den Kinderhilfsfonds konnte Patrick im Klassenverband tolle Erlebnisse mit nach Hause nehmen. Seine Teilnahme führte zur Stabilisierung der Integration in den Klassenverband.

Die Unterkunft direkt am Meer war Ausgangspunkt für Strandspaziergänge und ausgelassenes Baden in den Wellen. Eine Bootstour auf dem Achterwasser und eine Fahrradtour standen neben Museumsbesuchen und Ausflügen in die nähere Umgebung auf dem Ausflugsprogramm.

    

Förderung des Schrankkaufes für Jason

Pojektzeitraum: 19. - 21.03.2013

vorher: Jason mit Teilen des alten Schrankes
nachher: Jason stolz auf seinen neuen Schrank

Der defekte alte Schrank stellte für den vierjährigen Jason in seinem Zimmer eine immense Umfallquelle dar. Nach mehrmaligen Reparaturen war der Schrank reif für den Sperrmüll. Ein Neukauf war unumgänglich. Jasons Mutter benötigte Hilfe. Der Kinderhilfsfonds half gern.

Der neue funktionale Schrank steht wieder im Kinderzimmer des jungen. Die Unfallgefahr ist beseitigt und auch optisch ist der Schrank ein wahres „Schmuckstück“. Mit strahlenden Augen konnte Jason seinen neuen Schrank in Besitz nehmen. Kleidungsstücke und Spielsachen des Jungen sind darin mit ausreichendem Platz untergebracht. Jason kann die Dinge jetzt selbstständig erreichen ohne sich in Gefahr zu bringen. Ein ruhiges Gewissen hat Jasons Mutter jetzt auch wieder, wenn ihr Sohn Besuch von seinen Spielkameraden bekommt.

Lesen Sie den Dank von Jasons Mutter und schauen wie Jason seinen neuen Schrank sieht.

 

Hilfe für 3 Geschwister zur Teilnahme an Sommerferienlager

Projektzeitraum: 05. bis 11.08.2012

Nachdem die drei Kinder im Alter von acht bis vierzehn Jahren durch den Tod ihrer Mutter aus der Normalität gerissen worden waren, bedurfte es dringend eines positiven Erlebnisses. Für die Kinder bedeutete die Teilnahme an diesem Sommerferienlager, wieder einmal die Möglichkeit etwas unbeschwerter zu sein. Sie konnten etwas Abstand zu ihrem Verlust finden sowie positive Erlebnisse und Erfahrungen zu sammeln. Die Kinder erhielten darüber hinaus ein Taschengeld, von dem sie sich den einen oder anderen kleinen Wunsch, wie z.B. eine Taucherbrille oder eine Puppe erfüllen konnten. Der Vater konnte an den 6 Tagen einmal Distanz zu seinem stressigen Alltag gewinnen, den er nun plötzlich als alleinerziehender Vater bestreiten muss. 

 

Finanzierung einer Wohnungsrenovierung für eine Mutter und ihr Neugeborenes

Projektzeitraum: 02.01. - 31.03.2012

Die junge Frau suchte während ihrer Schwangerschaft für sich und ihr erwartetes Baby eine angemessene Wohnung, die sie jedoch nicht rechtzeitig vor der Entbindung bezugsfertig herrichten konnte, da das Baby weit vor dem errechneten Geburtstermin per Kaiserschnitt entbunden werden musste. Nachdem die fast zeitgleich noch die Verantwortung für ein weiteres Neugeborenes aus der eigenen Familie übernehmen musste, benötigte die junge dringend unkomplizierte Hilfe. Durch die rasche und unkomplizierte Hilfe des Kinderhilfsfonds konnten die Renovierungsarbeiten schnell durchgeführt werden und die junge Mutter fand ein ansprechendes Zuhause für sich und ihr Kind.

    

Hilfe für den kleinen Jim und seiner Familie

Projektzeitraum: 1.04.2011 - 31.03.2012

Der vierjährige Jim aus Dresden leidet seit seiner Geburt an frühkindlichem Autismus, Entwicklungsstörungen, Wahrnehmungsstörrungen, Autoaggressionen und Epilepsie. Er spricht und läuft nicht, muss gewickelt werden, kann nicht alleine essen und benötigt rund um die Uhr Aufmerksamkeit. Jim ist zu 100% schwerstbehindert mit einer Pflegestufe III. Er lebt in seiner eigenen kleinen Welt, ist häufig sehr aggressiv, schlägt und beißt sich. Um Jim aus seiner Welt des frühkindlichen Autismus und der Autoaggressionen ein Stück weit heraus zu holen, unterstützt der DRK-Kinderhilfsfonds Sachsen Ihn und seine Familie für die Teilnahme an einer Kurmaßnahme.

Teilfinanzierung eines Musikunterrichts für 8-Jährigen

Projektzeitraum: 7.2011 - 5.2012

Bei einem 8-Järigen Grundschüler aus dem Raum Sebnitz wurde eine Hochbegabung für den Bereich Musik festgestellt. Um dieser Begabung - ungeachtet seiner sozialen und finanziellen Benachteiligung, Rechnung tragen zu können, erhält der Junge eine Teil-Förderung zur Teilnahme an einem entsprechend professionellen Musikunterricht aus dem Kinderhilfsfonds Sachsen. Neben der individuellen Förderung zielt diese Form der Unterstützung durch den Kinderhilfsfond auf die Förderung seiner Kreativität und die Teilhabe am gesellschaftlichen, sozialen und kulturellen Leben ab.

Hilfe bei der Teilnahme an einem Ferienlager

Projektzeitraum: 3.07. - 8.07.2010

Manege frei hieß es für drei Kinder aus sozial schwachen Familien und vielen weiteren TeilnehmerInnen vom 3. bis 8. Juli 2010 in Reichenbach.
Die drei Kinder nahmen an 6 Tagen an Zirkusworkshops im Erlebnisbad Reichenbach teil. Von Jonglieren, Zauberei, Fakir Einradfahren, Diabolo, Seillaufen, Poischwingen, Rola Bola und Devilstick war alles dabei. Am 8. Juli wurde in einer Abschlussshow das Gelernte den Eltern und Gästen präsentiert.
Weitere Bilder vom Zirkusferienlager

Förderung einer Notrufrallye

Projektzeitraum: 18.02.2010 & 6.07.2010

An zwei Projekttagen wurde den Kindern das Thema Erste Hilfe vom Hort Wittgensdorf, dem Regenbogenhaus e.V. und dem Hort Röhrsdorf näher gebracht. Mit dieser gesundheitliche Aufklärung sollte den Kindern vorbeugend gezeigt werden, wie Verletzungen vermieden und Erste Hilfe angewandt wird. Fachpersonal demonstrierte am ersten Tag alle notwendigen Handgriffe der Ersten Hilfe. Der zweite Projekttag stand im Zeichen der Praxis. Die Kinder sollten in Form von Rollenspielen die Notversorgung an einer Unfallstelle üben. Damit konnte den teilnehmenden Kindern Ängste und Hemmschwellen vor Erste Hilfemaßnahmen genommen werden.
Weitere Bilder von den Projekttagen Notrufrallye

Unterstützung einer Fernreise für benachteiligte Kinder

Projektzeitraum: 2.07.-1.08.2010

22 Kindern (5 bis 16 Jahre) aus sozial schwachen Verhältnissen des Leipziger Umlandes wurde die einmalige Möglichkeit geboten, 4 entspannte Wochen - ohne die aus dem häuslichen Alltag gewohnten Probleme - bei ausgewählten Gastfamilien in verschiedenen Regionen der Schweiz zu verbringen. Wesentliches Ziel war es, den Teilnehmern soziale Kompetenzen zu vermitteln.
Es wurden Werte und Tugenden weitergegeben, die im sozialen Umfeld der Kinder sonst unter Umständen nur eine untergeordnete Rolle spielen. Durch die Kontakte zwischen Gasteltern und den Kindeseltern, welche nicht selten antstanden, wurde den Eltern auch Hilfe zur Selbsthilfe vermittelt.
Weitere Bilder von der Fernreise in die Schweiz

Hilfe bei der Umsetzung eines Bewegungstags

Projektzeitraum: Juni 2010

Den Kindern des integrativen Kindergartens "Sonnenkäfer" in Seifhennersdorf wurde die Möglichkeit eines Erlebnis- und Bewegungstages auf der Kulturinsel Einsiedel geboten. Der Spielplatz in Zentendorf war dazu ausgelegt ihn mit allen Sinnen wahrzunehmen und förderte gleichzeitig auch soziale Kompetenzen der Kinder. Eine abenteuerliche Übernachtung rundete den Ausflug ab.
Es liegen keine weiteren Bilder vom Bewegungstag vor.

Ausstattung des Kids Klubs

Projektzeitraum 1.01.2010-31.12.2010

Um Kindern zwischen 10 und 13 Jahren ein altersgerechtes und kostenloses Freizeitangebot zu bieten, baute der DRK Kreisverband Delitzsch e.V. einen Kinder- und Jugendclub namens "YOZ" auf. Die finanzielle Siuation des Städtischen Haushaltes ließ keine zusätzlichen Investitionen zu, so dass Gelder des Kinderhilfsfonds Sachsen den Aufbau dieses festen Kinder-Anlaufpunktes unterstützte. Für die täglich bis zu 20 Kinder kann der Kids Club nun mit ordentlichem Spiel- und Aufenthaltsmobiliar ausgestattet werden.
Weitere Bilder vom Kids Klub

Unterstützung für Magdalena!

Projektzeitraum: 1.03.2010-1.03.2011

Der Kinderhilfsfonds Sachen hilft der kleinen Magdalena aus Limbach-Oberfrohna. Das 19 Monate alte zarte Mädchen ist von Geburt an geistig und körperlich stark beeinträchtig. Mit Liebe und Zuwendung versorgen und fördern die Eltern ihre kleine, hilflose Tochter. Magdalena wird lebenslang auf Hifle angewiesen sein und braucht gezielte Förderung durch spezielle Therapien, die nicht von der Krankenkasse bezahlt werden.
Der DRK-Kinderhilfsfonds Sachsen unterstützt Magdalena deshalb mit der Übernahme von Gesamtkosten in Höhe von 4000,-Euro über einen Zeitraum von einem Jahr für:

  • eine spezielle logopädische Förderung
  • physiotherapeutische Maßnahmen (werden nur teilweise von der Kasse übernommen)
  • eine CranioSacral-Therapie (alternativ medizinische Behandlungsform am Schädel und Kreuzbein zur Auflösung bestehender Einschränkungen)
  • orthopädisches Schuhwerk  

Weitere Bilder von Magdalena
Lesen Sie hier: Nachricht von Magdalena!  

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